Das alte Leben geht weiter - trotz neuer Liebe sollte man das alte Leben nicht vernachlässigen

Das ist ein Post an alle Verliebten da draußen. Ich wende mich an euch mit der Bitte:
Es ist schön, dass ihr verliebt seid! Wirklich, das meine ich ernst.
Ich freue mich für euch!
Für euer Glück... Für euer Lächeln...
Aber bitte tut den Menschen um euch doch einen Gefallen...
Auch wenn es schwer fällt: Die Welt dreht sich nicht nur noch um eure neue Liebe
Es gibt noch ein anderes Leben. Ein Leben das ihr zuvor gelebt habt.
Und das auch Verpflichtungen mit sich bringt.
Dann nehmt doch einfach diese Verpflichtungen wahr!
Es will euch niemand von eurer Liebe abhalten. Und es sagt auch niemand was, dass die neue Liebe anfangs Mittelpunkt eures Lebens ist.
Und enorm viel Zeit in Anspruch nimmt
Dennoch finde ich, ist es nicht zuviel verlangt, das man den anderen Verpflichtungen kurz Zeit schenkt.
Und mit kurz meine ich auch wirklich kurz:
Eine kurze Rückmeldung reicht hier völlig aus. Oder zumindest mal ein Lebenszeichen - wenn andere auf eine Antwort warten
Dann will ich das Liebesglück auch gar nicht weiter stören

Superman - oder Retter in der Not?

Aus aktuellem Anlass ist es mir wichtig auf ein Thema zurückzukommen, das uns alle betrifft.
Jeder, der den Führerschein macht, muss einen Kurs absolvieren für Erste-Hilfe-Leistung.
Aber Hand aufs Herz: Wisst ihr im Ernstfall wirklich, wie ihr euch zu verhalten habt?
 
Wenn du in dich gehst, und dich wirklich ernsthaft mit dem Gedanken beschäftigst was du im Notfall wirklich alles wie zu tun hast bzw. tun kannst - fällt dir da alles ein?
Kannst du es dir gedanklich vorstellen?
Weißt du noch, wie du die stabile Seitenlage machen kannst?
Oder wie die Herzdruck-Massage geht?
 
Die meisten Menschen leider nicht.
Somit werden diese auch schnell unsicher, und viele helfen dann lieber oft auch NICHT, wenn es zu einer solchen Situation wirklich kommt sondern verlassen sich auf Andere.
Doch die Menschen in Notsituationen sind auf eure Hilfe angewiesen.
 
Und das nicht nur bei einem Verkehrsunfall.
Notsituationen können überall entstehen. Die meisten Unfälle geschehen im Haushalt.
Andere im Straßenverkehr. Andere draußen - in der Öffentlichkeit.
Überall kann etwas geschehen, überall kann jemand auf Hilfe angewiesen sein.
Und oft zählt jede wertvolle Minute, manchmal auch Sekunde.
 
Deshalb finde ich es umso wichtiger, dass man sich regelmäßig wieder ins Gedächtnis ruft, wie man in Notsituationen helfen kann - auch wenn man es bisweilen vielleicht noch nicht gebraucht hat.
 
Ob nun in einem weitern Erste-Hilfe-Kurs oder durch Auffrischung via anderen Medien - das wertvollste daran ist die Selbstsicherheit für einen selbst, dass man sich auch traut Anderen zu helfen. Die Techniken, die man sich wieder ins Gedächtnis ruft und die Gewissheit, das Richtige zu tun.
 
Wenn ihr in einer Notsituation seid oder Hilfe braucht,
dann hofft ihr doch auch auf "Retter in der Not"?
 
Hier eine kleine Info zur Schnell-Auffrischung:
 
 

Tabuthema Lebenseinschnitt Pregnant

Heute muss ich etwas loswerden... Nein ich habe keine Angst vor Tabuthemen und nein ich habe keine Angst meine Meinung zu sagen... Deshalb hier mein Post:

Wenn ich um mich schaue in meinen Bekanntenkreis sehe ich viele junge Frauen mit Kindern,
teils verheiratet oder auch nicht. Ich überlege mir dann ob ich ein Spätsünder bin weil ich noch keine habe und auch nicht verheiratet bin.
Ich habe mir immer gesagt wenn ich der bösen Welt meine Nachkommenschaft schenke, will ich diesem meinem Kind wenigstens etwas bieten können – wenn ich auch keine bessere Welt erschaffen kann. Aber ich möchte bereit sein, das Kind ernähren können, dem Kind Liebe geben können, dem Kind ein Dach über dem Kopf schenken auch dessen Wünsche erfüllen können.


Die Frage tritt zwangsläufig auf, wenn man sich Gedanken über die Zukunft macht:
Wird es jemals den richtigen Zeitpunkt für ein Kind geben?

Mittlerweile bin ich der Meinung, dass immer etwas im Leben nicht passen wird…
angefangen von der Ich-bezogenen Gesellschaft hierzulande, der Hungernden und Notleidenden und dem Elend auf dieser Welt. Man sagt man möchte dem Kind etwas bieten, materiell/finanziell.
Ist es nicht die Liebe, die ein Kind am meisten braucht?
Nicht Markenkleidung oder neuste Hightech Geräte. Liebe und Zuneigung.
Aber bin ich selbst und mein Ego bereit selbstlos so viel Liebe schenken zu können?
Bin ich zu jung/ zu alt für ein Kind? (Teenie-Mütter – Schwangerschaft in hohem Alter)
Bin ich erwachsen genug mich der Verantwortung zu stellen und diese für ein Leben zu übernehmen?
Bin ich in dem Moment bereit, meine Karriere/Schule zu opfern bzw. in den Hintergrund/die Zukunft zu schieben? (Werde ich die Muße und Mittel haben, dies später fortzuführen?)
Dann kommen andere Themen hinzu: Ist man in einer festen Partnerschaft – läuft hier alles super/ist das Kind von beiden gewünscht? Steht man am Ende eventuell alleine da? Wie soll man alleine nur ein Kind groß ziehen? Sehe ich positiv oder negativ in die Zukunft? Angst vor dem, was auf einen zukommt – man kennt es nicht, fremde Umstände machen einem meistens Angst. Torschlusspanik, dass man womöglich selbst nicht für das alles bereit ist? Geht man mit der Einstellung hinein dass das Kind das „Leben“ beenden wird? Kein Spaß mehr, 0815-Leben? Die Frage, wie man dies alles nur schaffen soll…. Ungewollte Schwangerschaft oder gewollte Schwangerschaft mit sich ändernden Umständen?

Mittellos, ohne eigenes Dach, ohne Partner, ohne Unterstützung, ohne positive Einstellung für die Zukunft….
Jetzt die generelle Frage an alle Schwangeren da draußen:

Sind dies wirklich ausschlaggebende Punkte, dass man sagt man möchte die Schwangerschaft nicht bzw. beenden?

Auf die Gefahr hin, dass es Kritik hagelt oder andere Meinungen:
Ich gebe hier nur meine Ansicht weiter und bin offen für jegliche Formen von Antworten/Meinungen zu diesem Thema.
Ja, ich habe keine Erfahrung.

Nein das sind keine Wertungen über Menschen, die anders gehandelt haben.
Wie man letztendlich handelt  oder welche Gedankenwege man einschlägt und wie man selbst die Fakten abwägt, das ist bei jeder Person unterschiedlich.
Aber ich möchte mit diesem Post einen Gedankenanstoß geben, vielleicht manchen Menschen Mut machen oder zu eigenen Gedanken anregen und die Beschäftigung mit der Thematik auf den Tisch holen.

Ich manchen Situationen ist ein Schwangerschaftsabbruch in gewisser Weise "nachvollziehbar"... denkt man an schlimme Fälle wie eine Schwangerschaft aus einem Verbrechen zum Beispiel.
Es gibt Frauen, die daraufhin ihre Schwangerschaft abbrechen. Ich denke dieser Entscheidungsweg kann nachvollziehbar sein und sollte ohne Wertungen akzeptiert werden, wenn die Frau das für sich selbst so entschieden hat. Verbrechen sind schlimm genug und ich wünsche niemanden, so etwas durchstehen/miterleben zu müssen!

Ängste bzw. Panik vor der Zukunft – das hat glaube ich früher oder später jeder! Ob nun allgemein vor der Zukunft, überhaupt an eine Schwangerschaft zu denken oder der Gedankengang welche Richtung das Leben überhaupt einschlägt.
Ist man schwanger ob gewollt oder ungewollt treten diese Gedanken meist bei ALLEN auf, bei manchen stärker bei anderen schwächer (länger oder kürzer)
Klar es folgt Unerwartetes, neue Schwerpunkte, das Leben wird anders spielen, die Prioritäten liegen anders, der Ablauf des eigenen Lebens wird umgestellt,
Angst vor Verantwortung, Selbstfragen ob man so stark ist dies alles zu bewältigen, wie man dies alles schaffen soll, ob man ein guter Elternteil/Bezugsperson sein wird.
Ich denke allerdings, dass dies jedem so geht und die Torschlusspanik jeden in gewisser Weise früher oder später überfällt.

Die Lebensumstände spielen einem nicht immer in die Karten. Aber wie oben erwähnt, ist das wichtigste und wertvollste die Liebe, die man dem Kind schenkt
und nicht teure Barbies oder die neusten ferngesteuerten Autos.
Eine Bezugsperson, die das kleine Ich großzieht und Geborgenheit und Liebe spendet, auch in schlechteren Zeiten.

Dies erfordert Verantwortung zu übernehmen ja und eine Menge an Zeit, aber bekommt man dies alles zurück – in einem Blick oder einem Lächeln – in den Situationen – beim Heranwachsen zuschauen zu können, das Leben miterleben zu können – ein neues Leben zu erschaffen und die Chance zu geben erblühen zu können und Teil dieses Lebens zu sein? Ist es nicht das wertvollste, das ich als Mensch selbst erschaffen kann?
Das eigene Blut, die eigenen Gene, das eigene Herz an die Nachwelt weitzugeben – ist dies nicht unser größtes Gut?

Es wird immer Situationen oder Punkte geben, die stören werden. Es wird immer etwas geben, das nicht zu 100% passt. Es wird immer eine Differenz geben, die zum Nachdenken anregt ob eine Schwangerschaft bzw. ein Kind auf die Welt kommen sollte. Damit kann man sich selbst Punkte gegen eine Schwangerschaft bzw. die Planung suchen/einreden. Ist man bereits Schwanger sind dies Punkte zur Anzweiflung der Austragung.
Man wird nie bereit sein für ein Kind – das erste Kind – denn was einen erwartet, das weiß niemand so genau!
Ungewisse Zukunft lassen Zweifel auftreten – jeden neuen Weg den man geht birgt in gewisser Weise auch Zweifel an sich (was nicht zwangsläufig heißen muss, dass dies der falsche Weg war!)


Auch wenn man nicht reich ist und dem Kind Luxus bieten kann hat man so viel mehr zu geben, so viel Wichtigeres…. Und auch schlechte Zeiten werden vorüber gehen, Zeiten der Verzweiflung, Zeiten des Zweifels… Und wenn man Unterstützung benötigt weil man denkt es alleine nicht schaffen zu können – wird man diese auch erhalten… Es gibt immer Möglichkeiten und Wege die man einschlagen kann und es gibt auch immer einen Lichtblick, auch in dunklen Zeiten

Auch wenn man von all diesen Ängsten und Zweifeln geplagt ist, und sein Leben selbst kaum auf der Reihe hat gibt es Lösungen und Wege, mal steiniger, mal weniger steinig –
aber das Leben ist nun mal kein Ponyhof…
Negative Dinge/Geschehnisse/Erfahrungen werden überstanden werden und Positive werden folgen – ob alleine oder mit Begleitung – Hilfe gibt’s überall

Das Wichtigste/der Sinn des Lebens sollte nicht zerstört werden weil man mit sich selbst oder den Umständen hadert – der Lichtblick wird irgendwann immer folgen!
… oder wofür Leben wir sonst?

Lange Rede kurzer Sinn:
Es muss jeder selbst wissen, welche Wege er einschlägt. Der richtige Weg ist nicht immer der einfachste. Und ich weiß, dass das Leben nicht einfach sein kann.

Ich möchte nicht urteilen und nicht vorschreiben – ich wollte nur meine Gedanken zu diesem Thema loswerden da dieses früher oder später jeden beschäftigen wird. Und nicht für alle einfach sein wird!


Ja es ist euer Leben - lasst euch nicht zu viel von anderen Menschen in euer Leben reinquatschen - denn ihr müsst es Leben und ihr müsst Entscheidungen treffen!
Niemand kann euch sagen was richtig oder falsch für euch selbst ist - aber alles ist möglich wenn man möchte/ganz fest daran glaubt und daran arbeitet!
Die Zukunft/euer Leben wird nicht vorbei sein und bietet eventuell auch neue Möglichkeiten und eine neue Form des Glücks - man muss sich nur auf die Zukunft einlassen - egal in welcher Weise!
 
Sorry für das ganze Thema und den langen Post, ich musste dieses Thema allerdings ansprechen da es mir wichtig war.
Ich weiß auch, dass dies mehr oder weniger ein Tabuthema ist aber es ist auch wichtig über Themen zu reden, die in der Gesellschaft nicht so angesehen sind bzw. totgeschwiegen werden - denn letztendlich beschäftigt uns dieses Thema ALLE irgendwann.

Dies ist meine Meinung und meine Gedanken...
"Brauchst du einen Rat kann ich dir gern sagen was ich im allgemeinen denke, ich kann dir aber nicht sagen, wie zu handeln ist und was für dieses Leben der beste Weg sein wird - das muss selbst herausgefunden werden"


Ich weiß, dass es hierzu garatiert sehr viele verschiedene Meinungen geben wird...
Ihr könnt auch gerne antworten wenn ihr möchtet in Kommentaren oder persönlichen Nachrichten an meine Mailadresse,  ich bin für alle Argumente offen.

Eure Ina

Du bist was du isst... - "Weizen-Vollkorn" - schädlich für unseren Körper?

Viszerales Bauchfett (in der freien Bauchhöhle eingelagertes Fett, das die inneren Organe, vor allem des Verdauungssystems, umhüllt), Akne, Arthrose, Reflux, Hungerattacken, suchtähnliches Verhalten, übermäßigen Kalorienkonsum, Diabetes, Herzkrankheiten, vorschnelles Altern, Autoimmunerkrankungen.

Das können alles Auswirkungen von zu starkem Weizenkonsum sein...

Das Buch "Weizenwampe" von Dr. William Davis war der ausschlaggebende Punkt, der mich dazu gebracht hat, diesen Artikel zu schreiben.

Das Thema Weizen ist extrem spannend, da Weizen einer der größten Kalorien-Lieferanten in der täglichen Ernährung eines Menschen ist (zumindest in unseren Regionen)
Die Kernaussage, die transportiert wird:
Brot und andere weizenhaltige Produkte sind nicht nur ungesund, sie gehören zu den schädlichsten Nahrungsmitteln überhaupt
Wenn wir mal realistisch überlegen: Der tägliche Weizenkonsum fängt doch schon morgens mit dem Frühstücksbrötchen an? Und genauso lässt sich das über den ganzen Tag ziehen.
Die meisten Menschen essen praktisch zu jeder Mahlzeit Weizen.
Morgens wie schon erwähnt Brot, Brötchen, Cerealien,
belegte Brötchen zum Mittag und durch den Tag andere auf Weizen basierende Snacks.
Am Abend wieder Brot oder im Restaurant die Brötchen neben dem Teller
Wie wäre es mit Pizza, Pasta oder Ähnlichem?
Eventuell vielleicht sogar noch Kuchen oder Cupcakes/Plätzchen/Gebäck zum Nachtisch.

Aber Achtung:
In vielen Getreidesorten sind Anti-Nährstoffe enthalten (Komponenten, die den Körper abhalten, manche Nährstoffe/Mineralien zu absorbieren).
Wenn zu allen Mahlzeiten Getreide gegessen wird, kann das unter Umständen sogar zu Mangel an einigen wichtigen Nährstoffen führen.
Ein anderer weiterer Aspekt von Getreide ist Gluten.
Gluten kann uns ebenfalls schaden, nicht nur in Form von Zöliakie (Unverträglichkeit) Eine grosse Anzahl der Bevölkerung kämpft aufgrund von zu viel Gluten mit chronischen Entzündungen.
Zu viel Getreide kann außerdem negative Auswirkungen auf den Blutzuckerkreislauf haben.
Außerdem schlägt Weizen auf die Figur/das Aussehen.


Dr. William Davis folgert in seinem Buch, dass Weizenvollkorn schlecht für unsere Gesundheit ist - aber warum? Hier 11 Gründe, die das belegen sollen:


1. Der heutige Weizen unterscheidet sich biochemisch von dem Weizen, der vor 50 Jahren gegessen wurde

Der Autor geht in seinem Buch auf die Geschichte des Weizens in der menschlichen Ernährung ein.

Der Stoffwechsel des Menschen ist genetisch noch immer an die Steinzeit-Ernährung von vor 2,5 Mio. Jahren angepasst. Erst seit 10.000 Jahren (ca. 300 Generationen) ernährt er sich radikal anders. Heute stehen weniger Fleisch und Fett dafür viel Getreide, Reis, Kartoffeln und Milchprodukte auf dem Speiseplan. Eine viel zu kurze Zeit für den schwerfälligen Stoffwechsel, um sich genetisch anzupassen.

Der Autor schildert ebenfalls, warum der Weizen, von vor tausenden von Jahren biochemisch nicht der gleiche Weizen von heute ist.
Sogar der Weizen, den unsere Großeltern gegessen haben war biochemisch anders als der jetzige.

Der Grund: Der heutige Weizen ist von allen Getreidesorten am meisten verändert.
„Die natürliche Evolution hat den Weizen über Jahrhunderte nur geringfügig verändert, erst in den letzten 50 Jahren gab es unter dem Einfluss von Agrarwissenschaftlern dramatische Veränderungen. Es entstanden neue Kreuzungen und Zuchtformen,  die den Weizen gegen Umwelteinflüsse resistent machen sollten. In Nordamerika ist der Ertrag mittlerweile zehnmal so hoch wie vor hundert Jahren.“
Dr. Davis Aussage: "Kleine Änderungen in der Weizenproteinstruktur bedeuten einen Unterschied zwischen einer fatalen Immunreaktion von Weizenproteinen gegenüber keiner Immunreaktion". 
Der heutige Weizen unterscheidet sich komplett zum Weizen von vor 50 Jahren , da er verschiedene Anti-Nährstoffe und Gluten mit biochemischen Unterschieden enthält.
Achtung: Getreide behalten nach Kreuzungen immer beide Chromosomenpaare

Im Wesentlichen geht es darum:
Die Landwirtschaft hat den Weizen enorm gekreuzt um die Ernteflächen und Backeigenschaft zu verbessern.
Es wurde aber nicht daran gedacht, wie die Veränderung der biochemischen Strukturen des Weizens den menschlichen Körper beeinflussen können.
Auch wenn die biochemischen Unterschiede nur sehr klein aussehen, kann es durchaus zusätzlich zu der genetischen Stoffwechselanpassung einen enormen Einfluss auf unser Verdauungssystem haben.
"Weizenglutenproteine haben durch Kreuzung einen erheblichen Strukturwandel vollzogen. In einem Kreuzungsexperiment wurden in einem Ableger 14 neue Glutenproteine identifiziert, die in der Weizen-Mutterpflanze nicht vorhanden waren". 
Dies bedeutet, dass der moderne Weizen neue "fremde" Glutenproteine enthält,
für das das menschliche Verdauungssystem wie oben schon erwähnt noch nicht angepasst ist.

Das ist einer der Gründe, warum Zöliakie (Autoimmunerkrankung mit Glutenintoleranz) und die Glutensensibilitätgesehen die letzten 50 Jahren massiv zugenommen hat.

Auch wenn die Diagnose Zöliakie oder Glutensensibilität (noch) nicht von einem Arzt gestellt wurde, kann die tägliche Glutenaufnahme unserem Verdauungssystem trotzdem schaden.
Denn: Weizen besteht zwar nur zu 10 bis 15 Prozent aus Protein (Eiweiss), aber 80 Prozent davon sind Gluten.
Auf lange Sicht gesehen können chronische Entzündungen, sonstige Schädigungen des Verdauungssystems oder mögliche andere Autoimmunerkrankungen entstehen.


2. Weizen hat ähnlich süchtig machende Eigenschaften wie Opiate

Weizen enthält Verbindungen, die "Exorphine" genannt werden. Diese haben einen ähnlichen Effekt auf das Gehirn wie manche Drogen.
Deshalb können manche Menschen bei ihrem geliebten Brot, Pasta oder Kuchen so schlecht nein sagen können.


3. Weizen verleitet zu einer höheren Kalorienaufnahme

Weizenesser nehmen mehr Kalorien auf als Menschen mit einer glutenfreien Ernährung - Gründe hierfür sind möglicherweise die Zusatzstoffe in Weizenprodukten und den späteren Heißhungerattacken, die nach mehr kohlenhydratlastigen Lebensmitteln verlangen.

In seinem Buch verweist er auf eine Studie, bei der von Weizenessern 14% mehr Kalorien aufgenommen wurde als bei Menschen, die sich glutenfrei ernährten.
" Es kann sein, dass aufgrund des Mangels an Exorphinen, die Reduzierung des Insulin-Glucose Zyklus, das den Hunger auslöst oder andere Faktoren Gründe sind, aber das Weglassen von Weizen reduziert die tägliche Kalorienaufnahme auf 350-400 Kcal. Ohne Beschränkungen bei weiteren Kalorien, Fetten, Kohlenhydraten oder Portionsgrößen. Keine kleineren Teller, längeres Kauen oder kleinere Mahlzeiten, verbannen Sie einfach Weizen von Ihrem Tisch".
Die Botschaft:
Es ist deutlich einfacher den Kalorienkonsum zu kontrollieren indem Lebensmittel, die auf Weizen basieren wie Brot, Brötchen, Kuchen, Kekse und Pasta einfach weglassen werden - somit verschwinden meist auch die Heißhungerattacken und die Lust auf mehr


4. Weizen erhöht den Blutzucker sogar mehr als Zucker                                                                  

Die Art komplexer Kohlenhydrate, die Weizen mit einschliesst, heißt Amylopectin A.
Amylopectin A = ein Kohlenhydrat, das einzigartig darin ist, so schnell zu verdauen, dass es den Blutzucker mehr beeinflusst als viele andere Kohlenhydrate.
Dr. Davis zitiert in seinem Buch Studien die zeigen, dass Weizenbrot den Blutzucker HÖHER treiben kann als Zucker. Je nach Menge des enthaltenen Amylopectin A.
" Nebst etwas zusätzlichen Ballaststoffen sind 2 Scheiben Weizenvollkornbrot oftmals schlechter als eine Flasche eines Süßgetränks zu trinken oder eine kleine Süßigkeit zu essen".
Zwei Stunden nach dem Verzehr hat z.B. Vollkornweizenbrot einen glykämische Index (GI)*  von 72, Vollkornweizen-Spaghetti 42, Haushaltzucker 59! Traubenzucker(Glukose) hat zwar einen Index von 100, wird jedoch meist nur in kleinen Mengen verzehrt.
Auf hohe Blutzuckerspitzen folgt bekanntlich ein steiler Blutzuckerabfall.
Die Folgen sind Hunger, Benommenheit, Müdigkeit und Zittern
*glykämische Index (GI): besagt, wie schnell und hoch ein Lebensmittel den Blutzucker ansteigen lässt)


5. Exzessiver Weizenkonsum kann zu viszeralem Bauchfett führen

Es gibt viele unterschiedliche Gründe, die viszerales Bauchfett verursachen.
Dr. Davis gibt dem Weizen nicht die alleinige Schuld, aber er zeigt, das Weizen ein Mitschuldiger an viszeralem Fett ist.
Weizen beeinflusst den Blutzucker und den Insulinprozess, erhöht somit auch automatisch die Kalorienaufnahme.
Auch das enthaltene Gluten neben anderen Faktoren kann das Risiko steigern, viszerales Fett im Bauchraum zu entwickeln.

Achtung: Viszerales Fett ist gefährlich.
Es sammelt sich im Darm und um die Organe an und setzt ständig entzündliche Moleküle in unseren Körpern frei.


6. Reizdarmsyndrom und saurer Reflux kann einen Zusammenhang mit Weizenverzehr haben

Zusammenhang zwischen Glutenaufnahme, Reizdarmsyndrom und saurem Reflux?
In dem Buch sind gute Argumente zu finden, die dies untermauern.
Hunderte seiner eigenen Patienten haben nur durch Weglassen von Gluten eine komplette oder teilweise Erholung ihres Reizdarmsyndroms und saurem Reflux erreicht.


7. Weizenverzehr führt zu vorzeitiger Alterung

Zuviel Weizenprodukte wie Brot, Brötchen, Cerealien, Kekse, etc. erhöhen das sogenannte "Advanced Glycation Endproduct" (AGEs).
Aufgrund der enthaltenen Stärke Amylopectin A, die den Blutzucker deutlich mehr erhöht als Zucker, ist Weizen dafür verantwortlich, dass der Körper und die Haut schneller altern.


8. Zu viel Weizen kann AKNE auslösen

Laut Dr. Davis sind in der westlichen Kultur 95% der 16-18 Jährigen von Pickeln und Akne betroffen.
Sogar 50% der Erwachsenen über 25 Jahre haben sporadisch vermehrt Pickel und/oder Akne.

Er liefert Belege, dass Akne nicht genetisch bedingt ist, sondern ausschließlich von der Ernährung verursacht wird.
Es wird darauf hingewiesen, dass in Kulturen, deren Ernährung keinen Weizen beinhaltete keine Akne vorhanden war (bis der westliche Einfluss sich auswirkte).
"Kulturen wie die Insulaner auf Papua Neuguinea, die Jäger und Sammler in Paraguay, die Eingeborenen von Purus Valley in Brasilien, die afrikanischen Bantus und Zulus, japanische Okinawaner und die kanadischen Eskimos sind interessanterweise von unschöner Akne verschont".

9. Weizenverzehr erhöht das Risiko einer Herzerkrankung

Ein weiteres interessantes Kapitel von "Weizenwampe" sind die Ausführungen, warum Weizenkonsum das Risiko von Herzerkrankungen erhöht.
Dr. Davis erklärt:" Lebensmittel, die den Blutzucker erhöhen, verändern so, dass eine grössere Menge an kleineren LDL entsteht und die Glycation der kleinen LDL erhöht wird. Herzerkrankungen und Schlaganfälle sind also nicht nur auf einen erhöhten Cholesterinspiegel zurückzuführen. Sie werden auch durch Oxidation, Glycation, Entzündungen, kleine LDL Partikel ... und ja, auch durch Prozesse, die von Kohlenhydraten wie sie aus Weizen entstehen verursacht".

10. Weizenverzehr führt zu einer höheren Säurebelastung des Körpers

Der Körper ist auf einen bestimmten pH-Wert geeicht: Dieser liegt bei ca. 7.4
Unser Säure-Basen-Haushalt

Eine typische Jäger und Sammler Ernährung ist auf Säure bildende Verbindungen abgestimmt
wie Fleisch (Säure) - dem basische Produkte wie Früchte, Nüsse und Gemüse entgegenwirken.
Wenn wir allerdings das sauer beladene Getreide als Ausgleich für das (saure) Fleisch nehmen verschiebt sich das Säure-Base Gleichgewicht in Richtung Säure.

Je mehr Säure bildende Verbindungen man zu sich nimmt (Süßgetränke, Getreide, Fleisch etc.), desto mehr Kalziumverbindungen muss der Körper aus den Knochen ziehen um den pH-Wert zu regulieren.
Achtung: Das kann im Alter schwache Knochen oder Osteoporose verursachen.

Gemäß Dr. Davis ist Getreide zu ca. 38% für die Säurebelastung des Durchschnittsamerikaners verantwortlich.
"Vor ca. 10 000 Jahren mit der Aufnahme von Getreide (vor allem Weizen)in die Ernährung verschob sich die ursprünglich basische pH-ausgewogene Ernährung in Richtung Säure Seite. Die moderne Ernährung mit reichlich "gesundem Weizenvollkorn", aber ein Mangel an Gemüse und Früchten ist sehr säurebeladen und bedingt so den Zustand einer Magenübersäuerung. Über die Jahre gesehen fordert Magenübersäuerung seinen Tribut und schadet Ihren Knochen"
Dr. Davis zitiert eine Studie von der Universität von Toronto, die belegt, dass eine erhöhte Glutenaufnahme den Harn-Kalzium Verlust um 63% erhöht.


11. Ein Zusammenhang zwischen Weizenverzehr , Gelenkverschleiß und Arthrose

Ein Kapitel befasst sich mit dem Thema, wie der Verzehr von zu viel Gluten mit Gelenkproblemen/Schmerzen, inklusive Arthrose, zusammenhängen.
"Je mehr Weizenprodukte Sie essen, desto höher und häufiger erhöht sich der Blutzucker und desto mehr Glykation tritt auf. Glykation bedeutet eine irreversible Änderung der Proteine im Blutkreislauf und im Körpergewebe, inklusive der Gelenke wie Knie, Hüften und Hände. Der Knorpel in den Gelenken reagiert extrem empfindlich auf Glykation, da die Knorpelzellen sehr langlebig sind und sich nicht erneuern können... Die Schädigung durch Glykation kumuliert sich, der Knorpel wird brüchiger und unnachgiebiger, eventuell sogar krümelig. Gelenkentzündungen, Schmerzen und Knorpelzerstörung sind die Folgen, Kennzeichen von Arthrose"
Gesunde Gelenke = Eliminieren oder massives reduzieren von Weizen in der Ernährung.
Das kann ein wichtiger Schritt sein, die Gelenke zu schützen.


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Fazit:
Zu viel Weizenvollkorn in der Ernährung bringt eine Menge negativer Folgen mit sich.
Die enthaltenen Ballaststoffe sind wohl der einzige positive Nutzen des Weizens.
Genügend Ballaststoffe erhalten wir allerdings auch aus Früchten, Nüssen und Gemüse, ohne die schädlichen gesundheitlichen Auswirkungen.

Falls man wie die meisten Menschen auch Schwierigkeiten hat für immer auf Brot, Brötchen, Kekse, Cerealien, etc. zu verzichten,
kann man immernoch den Weizen in der Ernährung einfach deutlich reduzieren und sich zum Beispiel auf einen "Sündentag" pro Woche beschränken.

Ja zugegeben: es ist schwierig ganz auf  Weizen zu verzichten, da er auch in den meisten Teigwaren, Pasta-Gerichten, Fertigprodukten und Fast-Food etc. vorhanden ist.
Aber: Jeden Tag Pizza, Pasta, Brötchen - das muss doch nicht wirklich sein!? Leckeres Obst zu einem Joghurt (ob nun tierisch oder pflanzlich) macht doch auch ein super Frühstück her?

Meine Meinung: Die Dosis macht das Gift
Und wir leben momentan nun mal in einer Überflussgesellschaft - was uns nicht wirklich gut tut
Man sollte beginnen auf seine Ernährung zu achten - und nicht alles in sich stopfen, nur weil es an jeder Ecke zu finden ist...
Tage ohne Weizen, Tage ohne Süßigkeiten/ohne Zucker, Tage die mit Aktivitäten/Sport gefüllt sind schaden keinem von uns - ganz im Gegenteil!
Und zu den Mahlzeiten gibt es auch andere Beilagen als nur Nudeln ;-)